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Troll Hunter

The Troll Hunter (Norwegischer Originaltitel: Trolljegeren; zu Deutsch [Der] Trolljäger) ist ein norwegischer Horror-Thriller aus dem Jahr 2010, der in Form einer Mockumentary gedreht wurde. Regie führte André Øvredal, der außerdem noch das Drehbuch schrieb. Die Darsteller des Films sind relativ unbekannt, allein der Komiker Otto Jespersen war schon vorher bekannt. Der Film erschien am 29. Oktober 2010 in den norwegischen Kinos und soll am 7. April 2011 in Deutschland veröffentlicht werden. Zudem lief er im Januar 2011 beim renommierten Sundance Film Festival. The Troll Hunter erhielt gemischte Rezensionen von norwegischen Filmkritikern.

 

Filmdaten
Deutscher Titel The Troll Hunter
Originaltitel Trolljegeren
Produktionsland Norwegen
Originalsprache Norwegisch
Erscheinungsjahr 2010
Länge 90 Minuten
Stab
Regie André Øvredal
Drehbuch André Øvredal
Produktion Sveinung Golimo,
John M. Jacobsen,
Lars L. Marøy,
Trond G. Lockertsen,
Marcus B. Brodersen
Musik Johan Husvik
Kamera Hallvard Bræin
Schnitt Per-Erik Eriksen
Besetzung
  • Otto Jespersen: Hans (Trolljegeren)
  • Hans Morten Hansen: Finn
  • Tomas Alf Larsen: Kalle
  • Johanna Mørck: Johanna


Inhaltsverzeichnis

Handlung

Eine Gruppe von drei Studenten möchte eine Dokumentation über den möglichen Bärenwilderer Hans drehen. Sie folgen Hans durch Vestlandet. Als sie ihn versuchen zu befragen, scheucht er sie davon, doch die Studenten bleiben in seiner Nähe. Während sie Hans in einen Wald folgen, sehen sie blitzende Lichter und hören Gebrüll von etwas das deutlich größer als ein Bär sein muss. Hans läuft zurück zu seinem Auto und ruft ,,Troll!”. Zusammen suchen sie Schutz in seinem Geländewagen. Das Auto der Studenten wurde umgeschmissen und die Reifen gefressen. Danach bittet Hans die Studenten ihm bei der Jagd nach dem Troll zu helfen, der dies getan hat.

Am nächsten Tag treffen sie sich wieder mit Hans, der sicher gehen will, dass keiner von ihnen ein Christ ist, da Trolle diese durch deren Geruch aufspüren können. Sie versichern ihm, dass sie keine Christen sind und kehren daraufhin in den Wald von der letzten Nacht zurück. Hans deutet auf einen kleinen Bach und weist die Studenten an ihre Kleider abzunehmen, sich zu waschen und mit künstlichem Trollextrakt einzureiben. Danach folgen sie ihm tiefer in den Wald, in dem sie auf einer Lichtung auf weitere Anweisungen warten sollen. Während des Wartens kommen ihnen erste Gedanken, dass Hans sie möglicherweise reinlegen will. Plötzlich sehen sie jedoch ein helles Licht, ein weiteres Gebrüll und spüren den Boden beben. Aus dem Wald kommt ein riesiger Troll mit drei Köpfen. Sie flüchten und verstecken sich während der Troll nach Christenblut riecht. Zurück bei Hans Wagen, blendet dieser den Troll mit einem hellen Licht der daraufhin zu Stein wird. Sie entscheiden sich Hans beim Töten der Trolle zu helfen, die aus ihren Schutzgebieten entkommen sind und finden heraus warum diese jetzt erst ausgebrochen sind und nicht früher.

Produktion

Die Dreharbeiten fanden in den Wäldern und Bergen von Vestlandet, im Westen Norwegens, statt. Die Schauspielerin Johanna Mørck nannte es eine anstrengende Erfahrung. Nach Aussagen von Regisseur André Øvredal, versuchte das Team ein Maximum an Verschwiegenheit um das Projekt herum sicherzustellen. Sie hielten den Titeln und die Darsteller bis kurz vor der Premiere geheim und veröffentlichten kryptische Teaser um einen viralen Effekt zu erzeugen.

Die Produzenten Sveinung Golimo und John M. Jacobsen erkannten das große internationale Interesse an dem Film. Schon vor der Premiere hatten verschiedene amerikanische Firmen das Interesse an einer Neuverfilmung. Golimos und Jacobsens Produktionsfirma was außerdem für den kommerziell erfolgreichen Film Max Manus aus dem Jahr 2008 verantwortlich.

Das Budget für den Film wird auf 19.900.000 NOK (ca. 2.500.000 EUR) geschätzt.

Kritiken

Dagbladets Inger Merete Hobbelstad gab dem Film vier von sechs Punkten und verglich ihn mit Blair Witch Project. Sie gab an, dass die Dramaturgie teilweise besser hätte sein können. Die Spezialeffekte seien von unterschiedlicher Qualität, obwohl einige Szenen ,,erstaunend” waren. Zudem hob sie Jespersens Auftritt als ein Kernstück für den Erfolg des Film hervor. Auch die Zeitung Klassekampen vergab vier von sechs möglichen Punkten, genau wieVerdens Gang. Verdens Gangs Kritiker Morten Ståle Nilsen fasste den Film zusammen als ,,Besser als befürchtet. Schwächer als wir gehofft haben.” Nilsen machte ebenfalls den Vergleich zu Blair Witch Project und fand The Troll Hunter weder brillant noch originell, sagte aber großen kommerziellen Erfolg voraus. Genau wie Hobbelstad lobte er Jespersen.

Mode Steinkjer von der Zeitung Dagsavisen bewertete den Film positiv mit fünf von sechs Punkten. Er stellte Øvredals Fähigkeit heraus ,,subtilen Humor mit körperlicher Spannung” zu verbinden und lobte die ,,bemerkenswerte Natürlichkeit” der drei Studenten Tosterud, Larsen und Mørck. Kjersti Nipen von der Aftenposten vergab hingegen nur drei von sechs Punkten und nannte The Troll Hunter ,,flach, vorhersehbar und eher ohne Inhalt”. Obwohl sie ihn manchmal lustig fand, ist für sie das Mockumentary-Format aufgebraucht und zu häufig verwendet. Die Kritik im Morgenbladet war ebenfalls nicht positiv.

Die beste Kritik in Norwegen kam von NRK, der staatlichen Rundfunkgesellschaft. Birger Vestmo vergab mit sechs von sechs möglichen Punkten die Höchstpunktzahl und schrieb, dass ,,ein norwegischer Klassiker geboren wurde”. Er lobte den Film außerdem für die gelungene Mischung aus norwegischen kulturellen Elementen und einer Hollywood-ähnlichen Atmosphäre.

 

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