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Kokowääh

Kokowääh (lautsprachlich für Coq au vin) ist eine deutsche Filmkomödie aus dem Jahre 2011. Das Drehbuch schrieb Til Schweiger, der auch Regie führte und als Hauptdarsteller fungierte.

 

Filmdaten
Originaltitel Kokowääh
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 2011
Länge 126 Minuten
Altersfreigabe FSK 6
JMK 6
Stab
Regie Til Schweiger
Drehbuch Til Schweiger
Béla Jarzyk
Produktion Til Schweiger
Thomas Zickler
Béla Jarzyk
Kamera Christof Wahl
Schnitt Constantin von Seld
Besetzung
  • Til Schweiger: Henry
  • Emma Schweiger: Magdalena
  • Jasmin Gerat: Katharina
  • Samuel Finzi: Tristan
  • Numan Acar: Arbeiter
  • Meret Becker: Charlotte
  • Anne-Sophie Briest: Mutter im Supermarkt
  • Anna Julia Kapfelsperger: Bine
  • Friederike Kempter: Agentin
  • Torsten Künstler: Kurier
  • Miranda Leonhardt: Maria
  • Misel Maticevic: Rob Kaufmann
  • Genoveva Mayer: Frau in Bar
  • Sönke Möhring: Polizist
  • Jessica Richter: Esther
  • Luna Schweiger: Tochter im Supermarkt
  • Katharina Thalbach: Patientin
  • Sanny Van Heteren: Christiane
  • Johann von Bülow: Feuerwehrmann
  • Richard von Groeling: Rashid
  • Jahmar Walker: ,,Fettbacke”
  • Ulrich Wickert: Nachrichtensprecher
  • Birthe Wolter: Arzthelferin
  • Fahri Ogün Yard?m: Pizzabote


Inhaltsverzeichnis

Handlung

Seitdem der mäßig erfolgreiche Drehbuchautor Henry seine Freundin Katharina rausgeschmissen hat, befindet er sich an einem persönlichen und kreativen Tiefpunkt. Statt grandiose Drehbücher zu schreiben, ist das einzige, was er zu stande bringt das Drehbuch der erfolglosen Serie ,,Der Förster vom Spreewald”, die schließlich wegen Zuschauermangels abgesetzt wird. Als ihm das unerwartete und höchst willkommene Angebot gemacht wird, an der Adaption eines Bestseller-Romans mitzuarbeiten, bietet sich ihm endlich die Möglichkeit, sein Leben grundlegend zu verändern. Allerdings ist die Autorin, mit der er das Drehbuch erarbeiten soll, keine andere als seine Ex-Freundin Katharina.

Als dann auch noch auf der Treppe vor seiner Wohnung die achtjährige Magdalena auftaucht, gerät sein Leben endgültig aus den Fugen. In dem Brief, den das kleine Mädchen bei sich hat, steht, dass Magdalena Henrys leibliche Tochter sei. Bis ihre Mutter Charlotte von einem Gerichtstermin aus New York zurückkehrt, soll Magdalena bei Henry leben. Dieser hat keine Ahnung, wie man mit Kindern umgeht, und will Magdalena zurück zu ihrem Ziehvater Tristan bringen. Der weigert sich jedoch, Magdalena wieder aufzunehmen, da er den Schock, nicht ihr leiblicher Vater zu sein, erst verwinden muss und seine Ehe mit Charlotte vor dem Aus steht.

Zudem verlangt er von Henry, dass dieser Verantwortung für sein Fleisch und Blut übernimmt. Henry ist mit der Gesamtsituation heillos überfordert. Sein Gefühlsleben steht Kopf; während der Arbeit an dem Drehbuch entwickelt er wieder Gefühle für Katharina und auch seine Beziehung zu Magdalena wird intensiver. Allerdings bringt er es nicht über sich, Katharina von Magdalena zu erzählen, da sie gezeugt wurde, während er mit Katharina zusammen war. Als sie ihn zu Hause besucht, trifft sie auf das Mädchen und erfährt so die Wahrheit. Enttäuscht und verletzt von Henrys Verhalten verlässt sie ihn und beendet sowohl die Zusammenarbeit als auch die Beziehung zu ihm.

Zu allem Überfluss verlangt Tristan plötzlich seine Tochter wieder zurück. Nun erst wird Henry schmerzlich bewusst, wie viel Magdalena ihm bedeutet. Es kommt zum Konflikt zwischen den beiden Männern. Henry weiß nicht, wie er mit der Situation umgehen soll. Er versucht seine Gefühle mithilfe eines Drehbuches auszudrücken, welches er ,,Kokowääh” nennt. Er schickt es Katharina, damit sie versteht, wie er empfindet. Inzwischen ist Charlotte aus New York zurückgekehrt. Sie will einen Kompromiss schließen und Magdalena beide Väter bewahren.

Nachdem Katharina ,,Kokowääh” gelesen hat, trifft sie sich mit Henry und versöhnt sich mit ihm. Zusammen arbeiten sie am abgebrochenen Drehbuch weiter, während sich die beiden zusammen mit Tristan und Charlotte um Magdalena kümmern.

Hintergrund

Der am 3. Februar in den Kinos gestartete Film hatte bereits nach sechs Tagen mehr als eine Million und nach zwölf Tagen mehr als zwei Millionen Kinobesucher in Deutschland erreicht und erhielt dafür einen Bogey in Silber. Am 26. Februar erhielt er für über drei Millionen Zuschauer die Goldene Leinwand

Kritiken

Andreas Scheiner von der Wochenzeitung Die Zeit findet den Film ,,leicht, unterhaltsam”, bemängelt aber, dass er ,,ohne Tiefgang” sei.

Dieter Oßwald von programmkino.de lobt den Film als ,,pointenstarkes Papi-Lustspiel” und meint, dass die Komik trotz der ,,thematischen Ernsthaftigkeit” im Vordergrund stehe.

Andrea Burtz vom WDR-2-Kinotipp kritisiert ,,Logiksprünge und eindimensional gezeichnete Figuren”.

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